„Extreme Situationen, schnelle Entscheidungen“. Helmut Schmidt gegen Sturmflut und RAF-Terror

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Artikelnummer: 978-3-95494-265-7 Kategorien: ,

Beschreibung

Begleitband zur Ausstellung in der Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität
Herausgegeben von der Bibliothek der Helmut-Schmidt-UniversitätHelmut

Stubbe da Luz, 224 Seiten, Format 18 x 25 cm, Softcover

Hochwasser-Katastrophe 1962: Verbot das Grundgesetz die Rettung und Versorgung von Sturmflut-Opfern durch die Bundeswehr? Hat Helmut Schmidt, der Hamburger Polizeisenator, sich darüber hinweggesetzt, beherzt, in einem „übergesetzlichen Notstand“? – RAF-Terror 1977: War die Bonner Verfassung erneut keine Orientierungshilfe, als zu entscheiden war, ob der entführte Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer und die 91 Insassen eines gekidnappten Lufthansa-Jets gerettet werden sollten – zum Preis der Freilassung
inhaftierter Terroristen? Musste Schmidt, mittlerweile Bundeskanzler, erneut zurückgreifen auf „das schmerzhaft
im Gewissen geprüfte Fazit“ seiner politischen Lebenserfahrung und seiner moralischen Einsicht? War er unausweichlich schuldhaft verstrickt – wie in einem antiken Drama?
Zu Beginn der Corona-Krise 2020 ist mehrfach bedauert worden, dass Deutschland nicht mehr von einer Führungspersönlichkeit profi tiere, wie Helmut Schmidt eine war.
Dieses Buch stellt Legenden auf den Prüfstand – ganz im Sinne Helmut Schmidts: Hielt er doch viel von dem Philosophen Karl Popper und von „kritischer Vernunft“.

Helmut Stubbe da Luz, geb. 1950, Dr. phil. habil., lehrt als Privatdozent Neuere
und Neueste Geschichte an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg.